Briefing im Vergleich - die datenschutzfreundliche Alternative zu Jitsi, Google Meet, Teams und Zoom

Videokonferenzen gibt es viele. Die meisten sind für große Organisationen gebaut: Konto, Kalender, Aufzeichnung, Hunderte Teilnehmende. Briefing verfolgt ein anderes Ziel. Es ist ein Video-Chat für kleine Gruppen, der im Browser läuft, immer Ende-zu-Ende verschlüsselt ist und dem Server nicht vertrauen muss. Ein Link genügt - ohne Konto, ohne Installation, ohne Tracking.

Diese Seite zeigt ehrlich, wo Briefing stärker ist und wo ein anderes Werkzeug besser passt. Ausführliche Einzelvergleiche:

Auf einen Blick

BriefingJitsi MeetGoogle MeetMicrosoft TeamsZoom
Läuft im Browser ohne Installationjajajaja (Web-App)ja (Web-Client, App wird empfohlen)
Konto zum Starten nötigneinauf meet.jit.si ja (Google- oder GitHub-Konto)ja (Google-Konto)ja (Microsoft-Konto)ja (Zoom-Konto)
Ende-zu-Ende-Verschlüsselungimmer, nicht abschaltbaroptional, pro Meeting einschaltbarnur in großen Workspace-Tarifen (Client-side Encryption)1:1-Anrufe; Meetings nur mit Teams Premium, nicht im Browseroptional, nicht im Web-Client
Weg von Bild und Tondirekt zwischen den Browsernüber einen Medienserver (Videobridge)über Googles Serverüber Microsofts Serverüber Zooms Server
Kennt der Server den Raumnamen?neinjajajaja
Wer entscheidet über den Einlass?die Teilnehmenden per KryptografieServer/ModerationServer/OrganisatorServer/OrganisatorServer/Host
Zeitlimit im kostenlosen Angebotkeinskeins60 Min. ab drei Personen60 Min. für Gruppen40 Min. pro Meeting
Selbst betreibenja, ein Docker-Imagejaneinneinnein
Gruppengrößekleingroßgroßsehr großsehr groß
Aufzeichnung, Untertitel, Einwahl per Telefonneinteilweiseja (je nach Tarif)jaja

Stand: Oktober 2026. Angaben zu anderen Anbietern beziehen sich auf deren öffentliche Dokumentation und können sich ändern.

Was Briefing anders macht

Der Server vermittelt, aber man muss ihm nicht vertrauen. Bei klassischen Videodiensten läuft alles über einen zentralen Server, der Bild und Ton entschlüsseln kann. Ob er es tut, ist eine Frage des Vertrauens in den Anbieter. Briefing verbindet die Teilnehmenden direkt miteinander und verschlüsselt alles, was trotzdem über den Server muss, mit einem Schlüssel, den nur der Link kennt. Wie das im Detail funktioniert, steht unter So funktioniert Briefing.

  • Kein Konto, keine App. Ein Link genügt, für alle Beteiligten - auch für die Person, die den Raum anlegt.
  • Immer Ende-zu-Ende verschlüsselt. Es gibt keinen Schalter, den man vergessen kann, und keine Funktion, für die man sie abschalten müsste.
  • Der Server kennt keine Raumnamen. Er sieht nur eine Raum-ID, die sich nicht zurückrechnen lässt.
  • Die Teilnehmenden entscheiden über den Einlass, nicht der Server.
  • Sicherheitscodes zeigen, ob jemand zwischen euch sitzt.
  • Das Gespräch überlebt den Server. Ein Neustart oder Ausfall unterbricht einen laufenden Anruf nicht.
  • Nichts wird gespeichert. Bild, Ton, Chat, Dateien und Whiteboards existieren nur in den Browsern der Teilnehmenden.
  • Kein Zeitlimit. Weil Bild und Ton nicht über unsere Server laufen, gibt es nichts, was wir begrenzen müssten.
  • Made in Germany. Die offizielle Instanz läuft ausschließlich in Rechenzentren in Deutschland. Oder du betreibst Briefing selbst.

Wann ein anderes Werkzeug besser passt

Briefing will nicht alles können. Wenn eines davon für dich entscheidend ist, ist ein anderer Dienst die bessere Wahl:

  • Große Runden. Briefing verbindet alle direkt miteinander, der Upload wächst mit jeder Person. Für Konferenzen mit Dutzenden oder Hunderten Teilnehmenden sind Dienste mit Medienserver gebaut.
  • Aufzeichnung und Transkription. Briefing zeichnet bewusst nichts auf.
  • Einwahl per Telefon, Breakout-Räume, Webinare. Das gibt es bei Briefing nicht.
  • Integration in Kalender und Büro-Software. Wer ohnehin vollständig in Google Workspace oder Microsoft 365 arbeitet, bekommt dort Meetings direkt im Kalender.

Für wen Briefing gemacht ist

  • Vertrauliche Gespräche: Beratung, Therapie, Rechtsfragen, Journalismus, Betriebsrat.
  • Familie und Freunde, die keine App installieren und kein Konto anlegen wollen.
  • Kleine Teams, die sich schnell abstimmen, den Bildschirm teilen oder gemeinsam an einem Whiteboard arbeiten.
  • Organisationen mit eigenem Server, die einen Video-Chat unter eigener Kontrolle betreiben wollen.

Probier es aus: Raum öffnen, Link teilen, fertig. Eine Anleitung findest du in der Hilfe.