Zoom ist zum Synonym für Videokonferenzen geworden. Es ist ausgereift, skaliert auf große Meetings und Webinare und bietet unzählige Funktionen. Im Alltag stören aber oft die kleinen Dinge: das 40-Minuten-Limit im kostenlosen Angebot, die Aufforderung, eine App zu installieren, und die Frage, ob das Gespräch wirklich vertraulich ist. Genau dort setzt Briefing an.
Kurz gesagt
| Briefing | Zoom | |
|---|---|---|
| Konto zum Starten | nein | ja, Zoom-Konto |
| Läuft im Browser | ja, vollständig | ja (Web-Client), die App wird empfohlen |
| Ende-zu-Ende-Verschlüsselung | immer | optional, pro Meeting einschaltbar |
| E2EE im Browser | ja | nein, nur in Desktop-App, Mobil-App und Zoom Rooms |
| Funktionen mit E2EE | alle | u. a. ohne Cloud-Aufzeichnung, Breakout-Räume, Umfragen, Beitritt vor dem Host |
| Weg von Bild und Ton | direkt zwischen den Browsern | über Zooms Server |
| Zeitlimit im kostenlosen Angebot | keins | 40 Minuten pro Meeting, höchstens 100 Teilnehmende |
| Selbst betreiben | ja | nein |
| Aufzeichnung, Webinare, Einwahl per Telefon | nein | ja |
| Große Gruppen | nein | ja, sehr groß |
Stand: Oktober 2026, Angaben zu Zoom nach dessen öffentlicher Dokumentation.
Kein 40-Minuten-Limit
Im kostenlosen Zoom-Tarif enden Meetings nach 40 Minuten - mitten im Gespräch, für alle. Mehr als 100 Teilnehmende passen nicht hinein. Wer länger reden will, braucht ein Abo oder startet ein neues Meeting.
Briefing hat kein Zeitlimit. Bild und Ton laufen direkt zwischen den Browsern und nicht über unsere Server, es gibt also nichts, was wir begrenzen müssten. Ihr redet, so lange ihr wollt.
Ohne App, ohne Konto
Zoom bietet einen Web-Client, schiebt aber gern die Desktop-App in den Vordergrund, und wer ein Meeting anlegt, braucht ein Zoom-Konto. Bei Briefing braucht niemand ein Konto oder eine App. Der Link öffnet den Raum direkt im Browser, auf dem Rechner wie auf dem Smartphone. Wer möchte, legt Briefing als Web-App auf den Homescreen.
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ohne Verzicht
Zoom bietet eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an, auch kostenlos. Sie muss aber pro Meeting eingeschaltet werden, funktioniert nicht im Web-Client, und einige Funktionen fallen dann weg, etwa Cloud-Aufzeichnung, Breakout-Räume, Umfragen und der Beitritt vor dem Host. Im Standard verschlüsselt Zoom so, dass die Schlüssel in Zooms Cloud liegen.
Bei Briefing ist Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der einzige Modus. Es gibt nichts einzuschalten und nichts, worauf ihr dafür verzichtet: Bildschirm teilen, Chat, Dateien, Whiteboard und gemeinsame Dokumente funktionieren alle verschlüsselt. Der Schlüssel steckt im Link und erreicht den Server nie.
Datenschutz by Design
Briefing speichert nichts vom Gespräch: Bild, Ton, Chat, Dateien und Whiteboards existieren nur in den Browsern der Teilnehmenden. Der Server kennt weder Raumnamen noch Namen der Teilnehmenden. Kein Tracking, keine Werbung, keine Analyse von Gesprächsinhalten. Die offizielle Instanz läuft ausschließlich in Rechenzentren in Deutschland, und wer will, betreibt Briefing als einzelnes Docker-Image selbst.
Wann Zoom die bessere Wahl ist
- Große Meetings, Webinare und Events mit vielen Teilnehmenden.
- Aufzeichnung, Transkription, KI-Zusammenfassungen und Einwahl per Telefon.
- Breakout-Räume, Umfragen und umfangreiche Moderationsfunktionen.
- Eine eingespielte Infrastruktur mit Zoom Rooms in Besprechungsräumen.
Wann Briefing die bessere Wahl ist
- Ihr wollt ohne Zeitlimit und ohne Abo sprechen.
- Niemand soll eine App installieren oder ein Konto anlegen müssen.
- Das Gespräch ist vertraulich, und die Verschlüsselung soll nicht von einer Einstellung abhängen.
- Ihr seid eine kleine Gruppe: Familie, Freunde, Beratung, kleines Team.
Mehr Vergleiche: Briefing im Vergleich. Die Technik im Detail: So funktioniert Briefing.